Martins Weinbau-Sabbatical!

Heute ist der erste Tag meines Sabbaticals. Ich habe mich zwei Jahre beurlauben lassen, um im Weinbau mitzuarbeiten, in verschiedenen Regionen, vor allem in Europa, mit einem Schwerpunkt in Frankreich. Ich werde dabei nicht nur Trauben ausquetschen, sonden auch Winzerinnen und Winzern Frage stellen: Was tut ihr, damit euer Wein am Ende im Glas so phantastisch schmeckt? Wie geht ihr mit Dürren, Überschwemmungen und dem Klimawandel um? Wie könnt ihr von eurer Arbeit leben? Und wie diejenigen, die für euch arbeiten?

Was ist das Geheimnis, um herausragenden Wein herzustellen? Wie anders sieht die tägliche Routine aus, wenn man ganz auf Chemie im Weinberg und im Keller verzichtet? Und wie arbeiten die, die aus dem Weinbau ein soziales Projket gemacht haben – ja auch die gibts!

Ich werde mein neu erworbenes Wissen hier aktuell teilen, mit Texten, Bildern, Interviews. Und ich werde auch Weinpakete zusammenstellen, gemeinsam mit den Betrieben, bei denen ich gerade arbeite. Diese Weinpakete gibt es – hoffentlich bald – exklusiv hier im Shop. Dann könnt ihr mit euren Freunden nicht nur mit-lesen, sondern auch mit-trinken. Mit-reden könnt ihr natürlich auch.

Auf dem Bild oben seht ihr den „steilen Süden“, eine Steilstlage an der Mosel, genauer am Frauenberg in Neef. Der „steile Süden“ is so steil, dass man sich am besten abseilt, wenn da drin arbeitet. Mit der Maschine geht da nichts. Der Wingert ist verwildert, die Rieslingreben sind über zwanzig Jahre alt. „Bloß 500 bis 700 Liter“ bringt der noch, sagt der Fachmann und will am liebsten neu pflanzen. Ich hingegen bin begeistert. Wenn ich ihn von Dornen befreie und, viel zu spät im Jahr, hochbinde, gehört die Ernte mir, sagt die Eigentümerin. Wenn es klappt, wird es mein erster cru sauvage

2 Kommentare

  1. Hallo Martin!

    Schön, dass es Dich auch an die Mosel verschlagen hat und Du hier deine ersten Schritte deines tollen Projekt startest.
    Wir (CANDY RIDERS) hat es nach Kinheim/Mosel verschlagen. Dort haben wir uns im „Echternacher Hof“ niedergelassen und ein B&B mit Café eröffnet. Komm‘ uns doch mal am WE im „Café Bonaparte“ besuchen.
    Würden uns freuen.

    • Hi Silvia, stimmt, das mache ich. Liegt ja auch auf dem Weg in den „Steilen Süden“!

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